Holztag beim PSV wird zur Hitzeschlacht
- 10 Vereinsmitglieder sichern dem PSV eine warme Winterstube in der Hütte

Nun war es wieder mal so weit. Der sogenannte „Holztag“ war terminiert und gut vorbereitet. Scheb und Volker Sch. hatten schon gegen 09:00 Uhr mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen.
Elke hatte reichlich Kaltgetränke für den Arbeitseinsatz organisiert und bereitgestellt. Heini und Franz hatten schon über Wochen vorher den dementsprechenden Holzvorrat herbeigeschafft, den es an diesem Holztag zu verarbeiten galt. Holz von unseren Langlaufstrecken, Holz von den Wildwuchsbirken auf unserem Gelände, Holz von Baumverschnittarbeiten usw. Das war schon ein Kraftakt. Aber wir benötigen jedes Jahr  so  ca. vier bis fünf Raummeter Holz, damit wir auch in der kalten Jahreszeit unsere Hütte warm halten können für unsere Veranstaltungen wie Training, Wettkämpfe und Vereinsmaßnahmen.
Das sieht alles immer so selbstverständlich aus, ist es aber bei weitem nicht.
Um eine warme Hütte zu haben, bedarf es schon einiger Anstrengungen. Und eine davon ist die Aktion Holztag.
Vor ein paar Jahren hackten die Männer an diesen drei Stunden am Samstagvormittag Holz und schafften das abgetrocknete Holz in den Kohlenkeller. Die Frauen kümmerten sich um die Außenanlagen (Blumenrabatte vor der Hütte, Pflege der Sitzecke, Sauberkeit am Lagerfeuer und auf dem Volleyballfeld und Pflege der Rabatten hinter der Hütte oder sie putzten unsere Pokalsammlung oder pflegten unsere kleine Sporthalle) Davon ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Weit und breit Keiner mehr zu sehen. Manch Einer glaubt wahrscheinlich wirklich schon, dass erledigt alles die KI. Aber eben leider nicht im wahren Leben. Da ist nach wie vor Hände Arbeit gefragt. Für mich auch unverständlich, wieso man sich nicht langfristig diesen Termin in seinem persönlichen Jahresplan freihalten kann. Drei Stunden gemeinsame ehrenamtliche Vereinsarbeit. Das muss wirklich schlimm sein. Und am Ende gab es noch ein Mittagessen vom Grill, vorbereitet von Franz. (Ausgabe Heini Geburtstag)
Mit Abwesenheit glänzte vor allem unsere sogenannte Vereinsjugend. Wo waren denn die vor Kräfte strotzenden jungen Männer? Alle wollen aber im Winter einen warmen Arsch in der Hütte. Aber keiner da weit und breit. (alles Weicheier) Und da gibt es auch keine Entschuldigungen. Denn an diesem Tag gibt es außer dem Tod nichts Wichtigeres.   
Doch immerhin 10 standhafte Vereinsmitglieder stellten sich der Herausforderung. Die Zeit verging wieder wie im Flug. Anton V. schichtete im Schuppen das Holz auf. Hat er sehr gut gemacht. Joni, Erik und Elke schafften zu hackendes und gehacktes Holz zu den Hackern oder in den Kohleschuppen. Ralf Gr., Ralf Kr. und Markus schwangen die Spaltäxte. Volker  Sch.und Scheb sägten die vielen vorbereiteten Holzstangen. Es gab reichlich zu tun. Und da die Außentemperaturen an diesem Tag bei 30° C lagen, tränkten da schon ein viele Schweißtropen aus den geröteten Gesichtern unsere Vereinserde. Aber wir waren am Ende doch wieder sehr effektiv und kamen gut voran. Gegen 12:15 Uhr hatten wir schon alles wieder aufgeräumt. Eine kleine Ecke der Stangen haben wir allerdings nicht geschafft. Dazu fehlten dann doch ein paar Hände.
Ich möchte mich bei den heutigen Helfern ganz herzlich bedanken. Es war wieder ein schöner gemeinsamer Einsatz. Nun kann der nächste Winter kommen. Danke nochmal.
Ganz wichtig dabei ist auch, dass unser Samstagtraining durch solch eine Maßnahme nicht ausfallen muss. Levana und Charlotte sowie Franz sicherten bei der Hitze souverän das Kindertraining ab. Aber auch hier haben wir in der letzten Zeit Reserven.
Vereinsarbeit ist und bleibt Ehrensache. Ein Verein lebt nur durch Gemeinschaftssinn.

Die Arbeit ist kein Frosch! Sie hüpft nicht davon. Und wir haben noch viel zu tun.
Dann bis bald!

Sport Frei   V. Heinrich                              Juni  2026
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